Auf den Spuren des Grafen Sigo

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Auf den Spuren des Grafen Sigo

Am letzten Schultag vor den Allerheiligenferien machten sich die beiden 4. Klassen mit ihren Lehrerinnen Barbara Mathes und Kornelia Saller auf den Weg, um die Ortsgeschichte Siegenburgs zu ergründen. Geführt wurden sie von Altbürgermeister Herrn Franz Kiermaier.
Der erste Standort war der höchste Punkt des Kirchberges. Hier soll früher mal die alte Herzogsburg gestanden sein. Von diesem Punkt aus hatte man eine wunderschöne Aussicht auf das Pilbisschloss und das Rathaus. Die Kinder erfuhren, dass Siegenburg früher an der Salzstraße lag, die von Salzburg nach Nürnberg führte. Deshalb ist unsere Pfarrkirche dem heiligen Nikolaus geweiht, dem Schutzpatron der Kaufleute. In der Nikolauskirche entdeckten die Schüler den Grabstein von Herrn Pilbis dem Erbauer des Pilbischlosses. Weiter ging es zum Marienplatz, wo die Mariensäule und der Maibaum betrachtet wurden. Die Kinder rechneten anhand der Inschrift auf der Mariensäule das Alter der Statue aus. Außerdem entdeckten sie am Rathaus und am Maibaum das Marktwappen Siegenburgs, das sie aus dem Unterricht schon kannten. Am Pilbisschloss vorbei ging es zum Jägerwirt, einem der ältesten Holzhäuser Siegenburgs. Die Schüler erfuhren, dass Siegenburg im Laufe der Jahrhunderte dreimal fast vollständig abgebrannt war und dass dieses Haus eines der wenigen ist, das diese Brände überstanden hat. Der Siegbach regte dazu an, über die Namensgebung Siegenburgs zu diskutieren. Kommt der Name Siegenburg von ihm, oder doch vom Gründer des Siegenburger Grafengeschlechts, dem Grafen Sigo oder gar vom Sieg der Siegenburger gegen die Welschen? Genau werden wir es nie erfahren, aber alles ist möglich. Nach eineinhalb Stunden ging ein interessanter, informativer Rundgang zu Ende.

2019-12-19T20:09:16+00:00 04.12.2019|Kategorien: Betreuung, Bildung, HSU|