Gut vorbereitet für den Fall der Fälle

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Gut vorbereitet für den Fall der Fälle

An vielen Schulen geht die Angst vor einem neuerlichen Wechsel in den Distanzunterricht um. Natürlich hofft man an der Herzog-Albrecht-Schule Siegenburg davon verschont zu bleiben. Dennoch hat sich das Lehrerkollegium kürzlich fortgebildet, um die Qualität eines erneuten Homeschoolings zu verbessern.
Dazu wurde Herr Achim Shaukat, Lehrer an der Mittelschule Abensberg und Mitglied im Referentennetzwerk digitale Bildung Kelheim-Landshut, zu einer schulhausinternen Fortbildung eingeladen. Zusammen mit seinen Mitreferenten Max Ammer und Christian Messner brachte er dem Siegenburger Kollegium die Web-App „Jitsi Meet“ näher.
Herr Shaukat informierte zuerst über die Grundlagen von Jitsi Meet. Mit der kostenlosen Web-App lassen sich Videokonferenzen zwischen Lehrer und Schülern ohne Anmeldung durchführen. Die App läuft auf allen Endgeräten, vom PC bis zum Smartphone. Auch für Kinder ist die Bedienung größtenteils selbsterklärend. Schüler mit Migrationshintergrund können ihre Muttersprache einstellen.
Der Lehrer legt als Moderator zu Beginn einen Konferenznamen fest. Mithilfe eines Links können die Schüler dem Videochat beitreten. Dabei müssen sie nur einen Vor- oder Nicknamen eingeben. Der Standard-Start läuft ohne Mikrofon und Kamera ab, welche nachträglich eingeschaltet werden können. Zugleich kann die Lehrkraft ihren Bildschirm freigeben, sodass die Schüler beispielsweise die Bearbeitung eines Arbeitsblatts mitverfolgen können. Neben vielen anderen Einstellungen bietet die App z.B. auch die Möglichkeit, ein Youtube-Video zu teilen oder die Konferenz aufzunehmen.
Nach diesen grundlegenden Informationen teilte sich das Siegenburger Kollegium in mehrere Gruppen auf. Unter Mitwirkung der Referenten gestalteten die Lehrkräfte auf verschiedenen Endgeräten ihre ersten Videokonferenzen mit Jitsi Meet. Nach diesen praktischen Erfahrungen zeigten sie sich von der Bedienerfreundlichkeit und den verschiedenen Möglichkeiten von Jitsi Meet durchaus beeindruckt.
Auch Rektor Hottner war von der App begeistert. Sie stellt gerade in Zeiten eines Distanzunterrichts eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, den Kontakt zwischen Lehrern und Schülern zu intensivieren und den Kindern dadurch das Lernen zu erleichtern.
Um den Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden und in Stoßzeiten keinen Zusammenbruch des Systems zu riskieren, ist angedacht, selbst einen Server zu mieten, auf den nur Angehörige der Herzog-Albrecht-Schule zur Nutzung der Jitsi Meet-App zugreifen können.

2020-09-28T18:49:15+00:00 28.09.2020|Kategorien: Betreuung, Bildung, Medien|